Bericht zur Radlwallfahrt 2002 Von: M. Stieglbauer Eine Seite zurück


Auf dem Donauradweg zum Stift Wilhering

Die heuer zum sechsten mal durchgeführte Radlwallfahrt der Viechtacher Kolpingsfamilie führte in das oberösterreichische Stift Wilhering.

Ausgangspunkt war auch in diesem Jahr wieder die Dorfkapelle in Schlatzendorf, wo sich die elfköpfige Wallfahrergruppe am Samstag um 6.45 Uhr zum Morgengebet einfand. Anschließend fuhr man erstmals mit dem Bus der Kolpingsfamilie und dem von der Pfarrei Ruhmannsfelden überlassenen Radanhänger bis nach Obernzell.

Von dort starteten die Wallfahrer bei herrlichem Sonnenschein und bestem Radlerwetter. Auf dem Donauradweg führte die erste Etappe bis zur bekannten Schlögener Donauschlinge. Mit der Radfähre gelangte man auf das rechte Donauufer, wo bereits das Begleitfahrzeug, das von Helene Stieglbauer gesteuert wurde, mit der Brotzeit wartete. Als Nachspeise konnte ein von Anna Voitl frisch gebackener Apfelstrudel serviert werden.

Weiter ging es auf der rechten Donauseite stromabwärts nach Aschach, zur Mittagsrast. Dazwischen wurde an mehreren Kapellen für Gebete und Meditationstexte angehalten.

Bereits am frühen Nachmittag erreichte man das Zisterzienserkloster Wilhering mit seiner bekannten und sehenswerten Klosterkirche, das Organisator Adolf Stieglbauer als Wallfahrtsziel ausgesucht hatte. Nachdem in Ottensheim auf der gegenüberliegenden Donauseite Quartier bezogen wurde, konnte die Zeit bis zum Abendessen noch zu einem kurzen Abstecher in das nahegelegene Linz genutzt werden. Am nächsten Morgen stand noch vor dem Frühstück der Besuch eines Gottesdienstes in der Pfarrkirche von Ottensheim auf dem Programm. Kurz vor 10.00 Uhr begann die Rückfahrt, die in Schlögen nochmals zu einer kleinen Mittagspause unterbrochen wurde. Gegen 15.00 Uhr erreichte man nach insgesamt 170 geradelten Kilometern wieder wohlbehalten den Parkplatz bei Obernzell. Die Teilnehmer waren sich einig, nicht nur wegen des herrlichen Spätsommerwetters und der reizvollen Landschaft eine besondere Radl-Wallfahrt erlebt zu haben, sondern besonders wegen der Harmonie und des guten Geistes in der Gruppe.